Der Umbau des Gesundheitswesens rückt wieder stärker in den Mittelpunkt öffentlicher Debatten. Doch wie kann eine emanzipatorische Position dazu aussehen? Angefangen bei der elektronischen Gesundheitskarte, über die Ausweitung des "Präventions"-Gedankens, bis hin zur "Kopfpauschale" hält das Gesundheitswesen jede Menge sozialen Sprengstoff bereit. Über Risiken, Nebenwirkungen und Interventionsmöglichkeiten wollen wir an diesem Abend diskutieren.
Referentin: Stefanie Graefe, Uni Jena
Moderation: Pia Garske und Inga Nüthen, reflect!
Reflectures: Fünf Abende, immer mittwochs vom 27. Oktober bis 24. November 2010
In dieser Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Hellen Panke wollen wir diskutieren, wo und in welchen Bereichen unseres Alltags offensichtlich und versteckt Kontrolle stattfindet. Wie funktioniert diese Kontrolle als neoliberale Zurichtung, wem nutzt sie und was macht sie aus unserer Gesellschaft?
Wo und wie können wir uns der Kontrolle entziehen und gegen Disziplinierung aktiv werden? In fünf Abendveranstaltungen diskutieren wir Praxen und Theorien von und gegen Kontrolle und Überwachung.

Gefördert von: Rosa Luxemburg Stiftung, Helle Panke

