WM2006

Autor_in: 
Mikiya Heise

Wenn im Sommer die Welt zu Gast bei Freunden ist um Fußball zu feiern, werden die wenigsten eines der Spiele in einem der Stadien miterleben können. Es sei denn, alle gewinnen noch in irgendwelchen Gewinnspielen Karten. Um dem öffentlichen Verlangen nach Teilhabe an dem sportlichen Megaevent der Superlative zu begegnen und die in die Städte strömenden Massen zu kontrollieren, sollen deshalb in den 12 WM-Städten die Spiele vorsichtshalber auf großen „Public-Viewing“ Leinwänden vor einem gruppendynamisch euphorisierten Publikum ausgestrahlt werden.

Autor_in: 
Redaktion Sul Serio

Leere Sitzreihen im Stadion

In 30, 29, 28..... Tagen beginnt die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Keine Fußballübertragung, keine Tageszeitung, die nicht in irgendeiner Weise auf das anstehende Ereignis Bezug nimmt oder neue Nachrichten aus dem ’göttlichen Himmelreich’ des anstehenden Großereignisses meldet.

Autor_in: 
Christian Schröder

Der mögliche Einsatz der Bundes­wehr im Inneren zur Fußball-Welt­meisterschaft wird seit Monaten intensiv diskutiert. Dabei ist die Debatte, die regelmäßig - hauptsächlich von Unions-PolitikerInnen - angestoßen wird, keineswegs neu.

Autor_in: 
Franz Schick

DFB-Pokal, Viertelfinale. St. Pauli gegen Werder Bremen. Eigentlich eine klare Sache – einer der Top-Bundesligaklubs gegen die Regionalligamannschaft, deren Verein unter hohen Schulden ächzt und sich keine großen Sprünge erlauben kann. Ein klare Sache – das dachte sich wohl auch Thomas Doll, Cheftrainer des Hamburger SV. Denn, so war am Tag nach dem Spiel in seiner kicker-Kolumne zu lesen: „Schade für St. Pauli zwar, dass es nicht zu einer weiteren Pokal-Sensation reichte, aber unser Nachbar [Bremen] ist wieder auf dem Weg nach oben.“ Tja, Pech für ihn, dass der Redaktionsschluss wohl vor dem Spielende lag und Pauli wider aller Erwartungen das Spiel doch gewonnen hatte. Wieder einmal hat der Underdog den großen Favoriten geschlagen, wieder einmal hat sich gezeigt, dass Fußball unberechenbar ist, dass jeder gewinnen kann.

Autor_in: 
Tobias Heidemann

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