Utopien

Autor_in: 
Steffen Vogel


Eine Ideenschmiede für die globalisierungskritische Bewegung? Ein weiterer linker Think-Tank? Eine Plattform kritischer Intellektueller? An der amerikanischen Ostküste tagen an einem verregneten Sommerwochenende 2006 knapp drei Dutzend Aktivistinnen, Forscher und Autorinnen von allen fünf Kontinenten und gründen ein Netzwerk: Das International Project for a Participatory Society (IPPS). Das allein wäre nichts besonderes, auch die Beteiligung der alternativen Prominenz (Naomi Klein, Noam Chomsky) hebt das IPPS nicht aus dem No-Global-Mainstream. Was diesen Zusammenschluss auszeichnet: Er bleibt nicht bei der Kritik stehen, sondern will – aus einer zumeist libertären Perspektive – Alternativen und Utopien diskutieren und verbreiten.

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