Soziale Bewegungen

Autor_in: 
Christian Schröder

Josef (Moe) Hierlmeier

Internationalismus
Eine Einführung in die Ideengeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart
[Reihe theorie.org]

Schmetterling Verlag | Stutgart | 2006
2. erw. Auflage | 216 Seiten | 10 EUR

 

 

Wer sich politisch engagiert, begeht Irrtümer. Sie abzustreiten wäre verlogen. Fatal wäre es, sich ihnen nicht zu stellen.

Autor_in: 
Maria Paula Meneses

Afrika, insbesondere das tropische Afrika, ist in der Mainstream-Literatur zur politischen Weltordnung und zur Globalisierung auffällig unsichtbar. Der Kontinent wird als „schwarzes Loch“ (Manuel Castells) oder „hoffnungsloser Kontinent“ (John Lonsdale) beschrieben. Geschichte, Politik und Kultur des Kontinents werden als problematisch begriffen und für seine „Rückständigkeit” verantwortlich gemacht.

Autor_in: 
Redaktion Sul Serio

In den 1990er Jahren als „vergessener“ oder „verlorener Kontinent“ bezeichnet, rückte Afrika dieses Jahr gleich mehrmals in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Vom 20. bis 25. Januar 2007 fand in Nairobi das siebte Weltsozialforum (WSF) statt. Auf dem G8-Gipfel vom 6. bis 8. Juni 2007 in Heiligendamm stellte die Bundesregierung unter dem Leitmotiv „Wachstum und Verantwortung“ die Entwicklung Afrikas in den Mittelpunkt des Treffens.

Autor_in: 
May Elmahdi

Die Frauenbewegung in den arabischen Ländern Nordafrikas steht sich selbst im Weg: Mit den pauschalen Feindbildern „Islam“ und „Männer“ erreicht sie weder die Frauen noch die Männer in den islamischen Gesellschaften.

Autor_in: 
Steffen Vogel


Eine Ideenschmiede für die globalisierungskritische Bewegung? Ein weiterer linker Think-Tank? Eine Plattform kritischer Intellektueller? An der amerikanischen Ostküste tagen an einem verregneten Sommerwochenende 2006 knapp drei Dutzend Aktivistinnen, Forscher und Autorinnen von allen fünf Kontinenten und gründen ein Netzwerk: Das International Project for a Participatory Society (IPPS). Das allein wäre nichts besonderes, auch die Beteiligung der alternativen Prominenz (Naomi Klein, Noam Chomsky) hebt das IPPS nicht aus dem No-Global-Mainstream. Was diesen Zusammenschluss auszeichnet: Er bleibt nicht bei der Kritik stehen, sondern will – aus einer zumeist libertären Perspektive – Alternativen und Utopien diskutieren und verbreiten.

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