Rassismus

Ein Wochenendseminar für Einsteiger_innen
Datum: 
Samstag, 16. Juni 2012 - 10:00 - Sonntag, 17. Juni 2012 - 18:00

„Bist Du schwul oder bist Du Türke“ hieß vor kurzem ein Theaterstück im Ballhaus Naunynstraße. Es thematisierte unter anderem, dass der Mainstream-Diskurs die Möglichkeit beides zu sein – schwul und Türke – einfach ausblendet. Vielmehr werden in der Diskussion über homophobe Gewalt und Diskriminierung türkische und arabische junge Männer als Haupttätergruppe dargestellt. Dass Homophobie in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft verbreitet ist, wird auf diese Weise de-thematisiert. Die Gewalttätigen – gerne auch ‚die Rückständigen‘ genannt – sind immer die ‚Anderen‘. Die

Adresse: 
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring- Platz 1, 10243 Berlin, Raum 3
Datum: 
Samstag, 21. April 2012 (All day) - Sonntag, 22. April 2012 (All day)

 Antiziganismus hat Konjunktur in Europa. Das zeigt sich am offensichtlichsten in den pogromähnlichen Übergriffen auf Roma in Tschechen, Ungarn und Bulgarien in den letzten Monaten. Aber auch in Deutschland können antiziganistische Stereotype immer wieder in einer breiten Öffentlichkeit geäußert werden, wie u.a. in den Debatten um die im Görlitzer Park in Berlin kampierenden Roma, um ScheibenwischerInnen an Ampeln oder um die sogenannten "Klau-Kids von Köln".

Adresse: 
Helle Panke, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Vortrag zu Nationalismus und Rassismus
Datum: 
Dienstag, 23. November 2004 - 18:00 - 20:00

Eine Veranstaltung der Vortragsreihe reflectures "Was ist was? Einblicke in Grundbegriffe der Gesellschaftskritik"

Adresse: 
Offene Uni (OUBs), Humboldt Universität Berlin, Campus-Nord, Haus 6, Philippstraße 13, D-10115 Berlin

Loïc Wacquant:

Das Janusgesicht des Ghettos und andere Essays

Birkhäuser u.a., Basel u.a. 2006

208 Seiten, kartoniert, 24,90 Euro

 

 

 

von Christian Schröder

Islam in Europa, Muslime und Musliminnen in Deutschland, Islamophobie und antimuslimischer Rassismus - diese Themen werden zur Zeit in zahlreichen Forschungsvorhaben, Zeitungsartikeln, Diskussionsveranstaltungen und gesellschaftspolitischen Debatten verhandelt. Dabei fällt ins Auge, dass immer wieder von "den MuslimInnen" und "den Deutschen" gesprochen wird. Diese Arbeit möchte dieser Dichotomisierung auf den Grund gehen und auf ihre sozio-politische Wirkmacht hinweisen.

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