Krise

Datum: 
Dienstag, 28. Februar 2012 - 18:00 - 21:00

Eine Veranstaltung zur politökonomischen Krisenanalyse und den Aktionen
am 31. März und im Mai 2012 in Frankfurt a.M.

am 28. Februar 2012
um 18.00 Uhr

Was ist eigentlich los? Immobilienkrise, Bankenkrise,
Staatsschuldenkrise, Euro-Krise. Seit über drei Jahren sind die Medien
voll von Krisen. Politiker_innen widerrufen periodisch ihre Versprechen
und werfen ihre Pläne über den Haufen. Alle schieben sich gegenseitig
die Schuld zu und Krisenerklärungen gibt es viele. Doch welche stimmt?
War es zu viel Gier und zu wenig Regulation? Oder waren es „versäumte

Adresse: 
im Jugendzentrum Comm'une Château/Schloß 19 (Schlossstraße 19, 14059 Berlin-Charlottenburg, U2 - Sophie-Charlotte-Platz)
Autor_in: 
Dorothea Müth


Es geht um Argentinien – und um viel mehr. Die Schritte zur Flucht von der Arbeit zum Tun beginnen dort, wo die Investoren abgehauen sind und zunehmend entrechtete Arbeitsplätze und Arbeitslose zurückbleiben – wenn sie (sich) nicht selbst (was) organisieren könnten: „Dieses Tun ist der Gegensatz von Arbeit, es ist nämlich ein Handeln, das nicht mehr abgetrennt ist von der Umgebung und dem Leben, in dem es stattfindet.“ Die „Währungskrise“ in Argentinien 2001, tatsächlich ein jahrzehntelang vorbereiteter Kollaps neoliberaler Wirtschaftspolitik, wählt der Band als Ausgangspunkt, um in alle möglichen Richtungen auszuschwärmen: Zurück zur argentinischen Militärdiktatur und zum NS, zur Zuckerproduktion in Tucumán 1968 und zur 2001 aufgrund von Immobilienspekulation insolvent gegangenen Berliner Bankgesellschaft.

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