Intersektionalität

Neoliberale Alltagsmythologien in der Krise

Zwischen bürgerlichem Ressentiment und Gangsta Rap

von Max Lill

(erschienen in: "Sozialismus" 5/2011)

 

Datum: 
Montag, 18. Oktober 2010 - 18:00 - 20:00

In diesem Seminar werden wir uns mit der Entstehungsgeschichte und den theoretischen Grundlagen des Intersektionalitätsansatzes auseinandersetzen.

Adresse: 
Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin, Garystraße 55, D-14195 Berlin, Seminarraum 301
Autor_in: 
Neelke Wagner

Obwohl die linke Kritik am Islamismus zahl- und wortreich stattfindet, dringt sie nicht zum Kern vor: den uneingestandenen Ängsten vor der eigenen Aggression

Die Beobachtungen von Sasha Tomasz zur sich ausbreitenden Islamophobie können zu der Frage fortgeführt werden, warum auch eher link(sliberal)e Medien von ihr alles andere als frei sind. Gemeinsam mit einem anderen religiösen Fanatiker, dem US-amerikanischen Evangelikalen, gehört der „Islamist“ zu den beliebtesten Stereotypen auch link(sliberal)er Medien und WissenschaftlerInnen.

Autor_in: 
Christian Schröder

Mario ist ein sympathischer Loser; ist es ihm doch bis Anfang Dreißig gelungen, die Leistungsgesellschaft mit ihrem Konsumwahn zu ignorieren. Bis der 32-jährige mitten in eine tiefe Sinnkrise, eine „Wie-soll-das-alles-weitergehen-Psychose”, gerät. Plötzlich wollen ihm alle einreden, dass es langsam an der Zeit sei, sich einen Job zu suchen, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen und an Familiengründung zu denken. Selbst seine Mutter, die „Exmaoistin, Exkunstlehrerin, Exaussteigerin”, ist neuerdings mit einem Aufsichtsrat zusammen und erzählt ihm, dass etwas Sicherheit im Leben nicht schaden könne.

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