Gender

Autor_in: 
Julika Schmitz

„Biodiversität“, die Vielfalt der natürlichen Ressourcen, wird als Begriff auch in Deutschland zunehmend bekannter – auch weil Ökosysteme durch den Klimawandel immer stärker unter Druck geraten. Was dabei oft übersehen wird, sind die Zusammenhänge von Biodiversität und Geschlechterverhältnissen. Aktuelle internationale Bemühungen um den Schutz der Biodiversität nehmen oftmals eine rein ökonomische Sichtweise ein, welche die Belange und die Rolle von Frauen ignoriert.

Autor_in: 
Christian Schröder

Es gibt sie in jeder europäischen Großstadt. Sie bieten ihre Dienste in Bahnhofsnähe, in Sexkinos und Kneipen an: männliche Stricher im Jugendalter. Die deutsche Sprache kennt kein eigenes Wort für sie. Während es für weibliche Prostituierte ungemein viele Bezeichnungen gibt – Hure, Bordsteinschwalbe, Dirne – kennt die deutsche Sprache keinen eigenen Begriff für männliche Prostituierte.

Autor_in: 
Susanne Hofmann

Prostitution – weibliche Migra­tionsstrategie oder Frauenhandel? Darüber werden heiße Diskussionen geführt. Das Beispiel der Sexarbeit in der US-amerikanisch-mexikanischen Grenzstadt Tijuana zeigt, wie schwierig die Abgrenzung ist. Die Migrationsforschung beschäftigt sich erst seit den 1990er Jahren mit Frauen in der Migration. Früher wurden sie meist als Anhängsel von männlichen Arbeits­migranten betrachtet. Erst in den letzten Jahren werden sie als unabhängige Akteurinnen im Migrationsprozess ‚entdeckt‘. Dabei war laut UN-Berichten schon lange knapp die Hälfte der internationalen MigrantInnen Frauen.

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