Ausnahmezustand

Wochenendseminar zum ganz alltägliche Ausnahmezustand
Datum: 
Freitag, 3. Oktober 2008 (All day) - Sonntag, 5. Oktober 2008 (All day)

+++ fällt aus!! +++

Ausnahmezustand – ein Wort, bei dem wir an Gegenden wie Afghanistan oder Irak, an Diktaturen und Unrechtsstaaten denken. Ausnahmezustand – das ist irgendetwas unnormales irgendwo im Ausland oder in der fernen Vergangenheit.

Adresse: 
Leipzig
Wochenendseminar zum Begriff der Praxis und der (Ideologie-)Kritik in der Kritischen Theorie
Datum: 
Freitag, 21. November 2008 (All day)

Entgegen der Standardrezeption kritischer Theorie, sie sei nur negativ und biete keine Handlungsmöglichkeiten, flüchte sich entweder in die Religion (Horkheimer) oder in die Kunst (Adorno), wollen wir uns in dem Seminar den Kritikbegriff der Kritischen Theorie aneignen, um daraufhin Möglichkeiten politischer Handlungsfähigkeit auf der Grundlage von Reflexion, Praxis und Ideologiekritik zu erarbeiten. Adornos Imperativ, die Verhältnisse so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, bedeutet keineswegs die Absage an jegliche politische Interventionsmöglichkeiten.

Adresse: 
VJF Karolinenhof, Hans-Otto-Str. 7, D-10407 Berlin-Schmöckwitz
Autor_in: 
Satya Sivaraman

Seit das SARS-Virus 2003 Furcht und Schrecken verbreitete, gerät die Vorstellung einer globalen „Killer“-Pandemie nicht mehr aus den Schlagzeilen. Immer wieder wird dabei an die berüchtigte Spanische Grippe erinnert, der 1918 binnen weniger Monate über vierzig Millionen Menschen zum Opfer fielen. Was SARS nicht zu leisten vermochte, wird jetzt der jüngsten Gefahr am pandemischen Horizont zugetraut, der Vogelgrippe.
 

Autor_in: 
Neelke Wagner

Obwohl die linke Kritik am Islamismus zahl- und wortreich stattfindet, dringt sie nicht zum Kern vor: den uneingestandenen Ängsten vor der eigenen Aggression

Die Beobachtungen von Sasha Tomasz zur sich ausbreitenden Islamophobie können zu der Frage fortgeführt werden, warum auch eher link(sliberal)e Medien von ihr alles andere als frei sind. Gemeinsam mit einem anderen religiösen Fanatiker, dem US-amerikanischen Evangelikalen, gehört der „Islamist“ zu den beliebtesten Stereotypen auch link(sliberal)er Medien und WissenschaftlerInnen.

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