Arbeit

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Thomas Atzert
 

Wie ist es?

Zufällig fiel mir eine kleine Broschüre in die Hände. Der Titel ist dreisprachig: Les idées, c’est capital – When Ideas are Capital – Ideen sind Kapital. Sie wurde von der Unesco herausgegeben und beschäftigt sich mit der Notwendigkeit der Förderung von Bildung und Wissenschaft „im 21. Jahrhundert“. Ihr Untertitel: „Die Ökonomie des Immateriellen“. Die Versprechen, die da gegeben werden – Entwicklung, Reichtum, Wohlstand für alle – sind alle nicht neu, aber das Wörtchen „immateriell“ verleiht ihnen einen gewissen Glanz. Titel und Untertitel der Broschüre verbinden eine Reihe von Allgemeinheiten über die herrschenden Verhältnisse, die als Evidenzen daherkommen, wie etwa: Ideen sind die wichtigste Produktivkraft, das Kapital bringt den Reichtum hervor, die Zukunft liegt in einer Ökonomie des Immateriellen, immateriell sind vor allem Ideen etc., da capo.

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Redaktion kleine anfrage

Nr. 6: Arbeit

(Frühjahr 2003)

E D I T O R I A L

Alles neu macht der Mai, ...
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