Arbeit

Autor_in: 
Dominik Hübner
 

„Du bist Deines eigenen Glückes Schmied“ – auf solchen Empowerment-Formulierungen bauen die lockenden Verheißungen des Neoliberalismus auf. Es wird argumentiert, dass Menschen (in erster Linie als arbeitende Subjekte) nunmehr stärker in der Lage seien, ihr Leben selbst zu bestimmen und zu organisieren.

Autor_in: 
Kirsten Achtelik
Steffen Vogel
Daniel Wucherpfennig, Bezirksjugendsekretär der DGB-Jugend Berlin-Brandenburg über die Hartzgesetze, Arbeitskämpfe und den Irakkrieg
Autor_in: 
Redaktion kleine anfrage
 

...heißt es ja volksmundlich. Konform und traditionsbewusst, wie wir nun einmal sind, präsentieren wir uns rundum erneuert. Und da wir unsere halb-dutzendste Ausgabe irgendwie feiern wollten, haben wir uns außerdem noch einen Webauftritt gegönnt. Unter www.kleine-anfrage.org findet ihr ab sofort neben der je aktuellen Ausgabe auch ein chronologisches und thematisches Archiv mit allen Artikeln im Volltext.

Autor_in: 
Daniél Kretschmar
Jochen Beissert
 

Deutschland ist in Nöten. Die ehemals führende Wirt­schaftsmacht, an deren Wesen die Welt genesen sollte, leidet zwar nicht unter mangelndem Wachstum, jedoch unter der „sozialen Schieflage“, wie es ein ehe­maliger SPD-Parteivorsitzender vornehm formulierte. Ein Land mit so unglaublich hoher Produktivität bricht unter der Rentenlast schier zusammen, die Sozialsysteme inklusive der Krankenversicherungen stehen kurz vor dem Kollaps.

Autor_in: 
Thomas Atzert
 

Wie ist es?

Zufällig fiel mir eine kleine Broschüre in die Hände. Der Titel ist dreisprachig: Les idées, c’est capital – When Ideas are Capital – Ideen sind Kapital. Sie wurde von der Unesco herausgegeben und beschäftigt sich mit der Notwendigkeit der Förderung von Bildung und Wissenschaft „im 21. Jahrhundert“. Ihr Untertitel: „Die Ökonomie des Immateriellen“. Die Versprechen, die da gegeben werden – Entwicklung, Reichtum, Wohlstand für alle – sind alle nicht neu, aber das Wörtchen „immateriell“ verleiht ihnen einen gewissen Glanz. Titel und Untertitel der Broschüre verbinden eine Reihe von Allgemeinheiten über die herrschenden Verhältnisse, die als Evidenzen daherkommen, wie etwa: Ideen sind die wichtigste Produktivkraft, das Kapital bringt den Reichtum hervor, die Zukunft liegt in einer Ökonomie des Immateriellen, immateriell sind vor allem Ideen etc., da capo.

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