Afrika

Autor_in: 
Giselher Hickel

Im März 2007 feierte Ghana den 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit und zugleich das Andenken an Kwame Nkrumah, den ersten Präsidenten des Landes. Nkrumah ist unbestrittene Symbolgestalt für den Panafrikanismus, jene hoffnungsvolle Idee, dass das von Kolonialismus befreite Afrika mit vereinten Kräften seine Zukunft gestalten würde – eine bis heute unerfüllte Vision.

Autor_in: 
Nikolai Brandes

In seiner tagebuchartigen Reportage Eine Stadt wird zugemacht schildert der kürzlich verstorbene polnische Reporter Ryszard Kapusczinski den Zerfall des kolonialen Staates in der angolanischen Hauptstadt Luanda kurz vor der Unabhängigkeit des Landes 1975. Mit der portugiesischen Kolonialmacht verschwinden auch Polizisten, Feuerwehrleute und Müllmänner.

Autor_in: 
Bettina Engels
Pedro Rosa Mendes / Wolf Böwig:

Schwarz.Licht. Passagen durch Westafrika.
Hrsg. von medico international.

Brandes & Apsel | 2006.
208 Seiten mit Fototeil | 19,90 EUR

 

Autor_in: 
Steffen Vogel
Matthias Dell

Der Gewerkschafter Tiècoura Traoré über die desaströse Privatisierung der Bahn in Mali, sein unverhofftes Debüt als Schauspieler und die Chancen solidarischer Ökonomie in Afrika

Autor_in: 
Maria Paula Meneses

Afrika, insbesondere das tropische Afrika, ist in der Mainstream-Literatur zur politischen Weltordnung und zur Globalisierung auffällig unsichtbar. Der Kontinent wird als „schwarzes Loch“ (Manuel Castells) oder „hoffnungsloser Kontinent“ (John Lonsdale) beschrieben. Geschichte, Politik und Kultur des Kontinents werden als problematisch begriffen und für seine „Rückständigkeit” verantwortlich gemacht.

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